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Arbeitseinsatz im Trüllketal am 04.01.2020

Am Samstag, den 04. Januar 2020, führen wir ab 09:00 Uhr im Trüllketal einen Arbeitseinsatz zwecks Amphibienschutz durch. Es geht um die Fällung von Bäumen auf dem Damm des unteren Teiches. Diese Maßnahme dient der Verkehrssicherung, soll einen Dammbruch bei Sturm verhindern und ist von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises genehmigt. Interessierte Teilnehmer melden sich bitte bis zum 02. Januar bei Rainer Schlicht unter der Telefonnummer 0157/54432292, damit die Versorgung entsprechend abgestimmt werden kann!

Arbeitshandschuhe und Gummistiefel sollten mitgebracht werden. Arbeitsdauer ca. 4 Stunden.

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Artenvielfalt – vierbeinigen Helfern sei Dank!

Die offene Landschaft, ist ein Produkt unserer Zivilisation, also auch ein Stück unserer Kulturgeschichte. Es war der Übergang von den Jäger- und Sammlerkulturen zum Ackerbau, der jene Entwicklung einleitete. Ohne darauf einzugehen, wie die Entwicklung im Einzelnen verlief, soll hier ein Aspekt hervorgehoben werden, der für die Artenvielfalt in unseren Breiten eine zentrale Rolle gespielt hat. Gemeint sind die sogenannten Kalk-Halbtrocken-rasen; sie bilden einen Arbeitsschwerpunkt der Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V., insbesondere im Salzgitterschen Höhenzug im Dreieck Heißum-Othfresen-Liebenburg.

 

Schafbeweidung verhinderte das Aufkommen von Büschen und Bäumen, poröser Kalkboden ließ Wasser schnell versickern. Die Beweidung verhinderte außerdem die Entstehung dicker Humusschichten. Auf diesen Flächen konnten sich Pflanzen ausbreiten, die im hohen Bewuchs fetter Wiesen oder gar im schattigen Wald der Konkurrenz unterlegen waren. „Halb“trockenrasen heißen diese Kleinodien übrigens, weil sie im Zuge extensiver menschlicher Wirtschaftsweise entstanden. Echte, natürlich entstandene Trockenrasen gibt es auch, aber sehr viel weiter im Süden.

 

Was ist denn aber nun das Besondere an diesen Lebensräumen mit dem etwas holprigen Namen? Vor gut fünf Jahren erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Jahr 2010 zum Jahr der Biodiversität; die anschließenden 10 Jahre (2011-2020) zur Dekade der biologischen Vielfalt. Nun, genau in diese Kategorie passen unsere Kalk-Halbtrockenrasen. Artenvielfalt ist geradezu das Kennzeichen dieser außergewöhnlichen Lebensräume, und - wen wundert´s – die Pflanzenwelt ist die Grundlage dieser Vielfalt. So kommen mehr als sechshundert Arten von Blütenpflanzen, also knapp ein Viertel unserer heimischen Arten, fast ausschließlich auf Kalk-Halbtrockenrasen vor. Zu diesen Arten zählen einige der schönsten (und seltensten!) Blütenpflanzen unserer Flora. Es beginnt ganz früh im Jahr, schon im März öffnen sich die ersten Blüten. Mit dem fortschreitenden Frühling werden die Flächen zusehends bunter, schließlich haben wir im Mai, Juni und Juli, je nach Witterung, den Höhepunkt dieser Entwicklung. Der Blütenreigen endet erst im Herbst.

 

Überließe man diese wertvollen Lebensräume sich selbst (wie in der Vergangenheit geschehen), würden sie in wenigen Jahren verbuschen und sich wieder zum Wald entwickeln. Dem muss entgegengewirkt werden. Die Landschaftspflege im Salzgitterschen Höhenzug bei Heißum sowie am Leitchenberg bei Neuenkirchen ist daher sehr wichtig und braucht Partner, um beispielsweise dem Stattlichen Knabenkraut, einer heimischen Orchideenart, gute Lebensbedingungen zu bieten. Dies bedeutet in erster Linie Licht und Sonne und magere Nährstoffverhältnisse auf Kalkstandorten. Da muss es jemanden geben, der einen mobilen Zaun aufbaut und seine Tiere betreut, in diesem Fall das Ehepaar Kroll (s. Foto) aus Hahndorf. Letztendlich besorgen dann die unterschiedlichen Tierarten die Arbeit: Schafe und Ziegen und als Chef ein Lama. Diese Kombination ist weit und breit einzigartig! Alle fressen in unterschiedlichen Etagen und haben ein anderes Lieblingsfutter. Dadurch gibt es viel Licht für den Kalkhalbtrockenrasen. Im nächsten Frühling haben dann die Orchideen viel Platz zum Blühen.

 

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Ehemaliges Vereinsheim am Hundeplatz in Othfresen

 

Entrümpelung füllte einen landwirtschaftlichen Anhänger

 

Das ehemalige Vereinsheim auf unserem Grundstück am Hundeplatz in Othfresen wurde am Samstag, den 26.10.2019 durch vier Vereinsmitglieder und einem Helfer aus Othfresen entrümpelt. Alte Stühle, eine komplette Kücheneinrichtung, nicht mehr zu gebrauchende Gartengeräte und sonstige Gegenstände wurde ausgeräumt und auf einen landwirtschaftlichen Anhänger, den der 2. stellv. Vorsitzende Helmut Reimer aus Othfresen zur Verfügung gestellt hat, verladen. Rund 20 Kubik-meter an Material sind zusammengekommen.

Die Entrümpelung war erforderlich geworden, da der Pachtvertrag mit dem Hundeverein zu Ende September 2019 gekündigt wurde.

Da der Vertrag über die Nutzung eines Kellerraumes im Anwesen von Volker Schadach in der Gutenbergstraße Nr. 3 zum 31.12.2019 aus nachvollziehbaren Gründen von ihm gekündigt wurde, muss der vom Verein als Lager genutzte Kellerraum geräumt werden.

Der Vorstand hat entschieden, das Vereinsheim u.a. dafür zu nutzen. Der Zustand des Gebäudes ist im Kern gut. Ein Liebenburger Dachdeckerbetrieb ist beauftragt, das Dach mit schieferbeschichteten Schweißbahnen zu verkleben, die Dachrinnen zu erneuern, die Asbestaußenwandverkleidung zu entfernen und die Außenwände mit einer Stülpschalung aus Lärchenholz zu verkleiden. Diese Arbeiten sollen noch in diesem Jahr erfolgen.

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