Wissenswertes

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Nachkommen der Weberin

Trochosa ruricola
Trochosa ruricola

Sie gehören zu den meistgehassten, meistge-fürchteten, zertretenen, erschlagenen oder sonstwie ins Jenseits beförderten Mitgeschöpfen. Sie sind erfolgreiche Jäger, schlaue Fallensteller, geniale Baumeister, fürsorgliche Mütter; ihr Beitrag zur Reduzierung sechsbeiniger Plagegeister ist nicht einmal annähernd zu schätzen. Darüber hinaus sind viele von ihnen auch noch grazile Schönheiten, allerdings, das sei zugegeben, bei Betrachtung durch ein Vergrößerungsglas durchaus keine Kuscheltiere. Gefährlich ist keine einzige der etwa 1000 Arten, die in unseren Breiten heimisch sind: Es geht um Spinnen.

 

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Flussuferwolfspinne - eine Sensation, noch nie im Harz oder Harzvorland gefunden!

Die eindrucksvolle Flussuferwolfspinne lebt,


ihrem Namen entsprechend, hauptsächlich an Flüssen mit kiesig-sandigen Uferbereichen. Dort baut sie ihre Wohnhöhlen und jagt kleine Insekten.  Man findet sie allerdings auch an der Küste und im Binnenland an Teich- oder Seeufern mit ähnlichen Uferbereichen.

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Der Wendehals

Das Wort Wendehals war nach 1989 in aller Mund, Wendehälse waren in Deutschland vor allem in der Politik plötzlich überall und keineswegs nur im Osten Deutschlands anzutreffen. Jeder kannte sie, jeder wusste, was dieser Name so treffend beschreibt. Dagegen wissen die meisten Menschen nur wenig über den ursprünglichen Namensträger aus der Vogelwelt, sein Verhalten, - wie ist er zu dem Namen gekommen? - sein Vorkommen, seine Nahrung und seine Verbreitung. Deshalb soll er hier als Neubürger der Flächen des Vereins für Natur- und Umwelthilfe Goslar e.V. im Raum Othfresen etwas genauer vorgestellt werden:

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Naturfotografie mit Superzoom-Bridgekameras

Die "Mini-Riesen" in der naturfotografischen Praxis

 

Naturbeobachtung als Hobby ist recht günstig – ein gutes Fernglas, eine Lupe, gute Bestimmungsliteratur, das genügt oft schon. Die Glücklichsten unter uns verlassen sich aber auch nur auf Augen, Nase, Ohren und Tastsinn.

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Von Akelei bis Zitronenfalter – Artenvielfalt pur!

Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris s.str.)
Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris s.str.)

Ganz in der Nähe von Goslar können wir eine kleine Zeitreise machen, und zwar in die Vergangenheit. ............................

Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)

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Schmetterlinge - Entdecken und Verstehen

Unter diesem Titel ist im Kosmos-Verlag ein neuer Schmetterlingsführer erschienen.

Der Autor Rainer Ulrich hat seine 50 Jahre langen Erfahrungen auf 176 Seiten einfließen lassen. Das Buch soll Naturfreunde dazu animieren, sich intensiv mit der faszinierenden Welt der heimischen Tagschmetterlinge (die Widderchen sind mit dabei!) zu befassen und sie zu erleben.

Kurz: sich in die Schmetterlinge zu verlieben – und sie deshalb zu schützen.

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Fliegende Edelsteine brauchen Ihre Hilfe!

"Hört mal her!!!"
"Hört mal her!!!"

Niemand, der ihn je gesehen hat, wird bestreiten, dass der Eisvogel zu den schönsten und eindrucksvollsten Vögeln unserer heimischen Vogelwelt gehört. Seine leuchtend rote Brust, die stahlblauen Flügel, der kräftige Schnabel und der leuchtende hellblaue Streifen auf dem Rücken sind so markant, dass ein Dichter ihn sogar als „Fliegenden Edelstein“ bezeichnete. Er wirkt so exotisch, dass man zunächst bezweifelt, ob er überhaupt zu unserer heimischen Vogelwelt gehört. Tatsächlich ist er der einzige Vertreter der Familie der Kingfisher, der Königsfischer, in Mitteleuropa. Seine Verwandten leben ausschließlich in wärmeren Gefilden.

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Das Manns-Knabenkraut (Orchis mascula)

Eine „stattliche Schönheit“ unserer Flora

Viele Menschen wissen gar nicht, dass es in unserer heimischen Natur wildwachsende Orchideen gibt. Sie bringen diese Pflanzenfamilie eher mit Gewächshäusern oder tropischen Regenwäldern in Verbindung. Dabei gibt es in Deutschland über 50 Arten dieser faszinierenden, dabei seltsamen und teilweise noch immer geheimnisvollen Pflanzen. Eine der ersten, deren Blüten schon im Mai zu bewundern sind, ist das Stattliche oder Manns-Knabenkraut (Orchis mascula).

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Die Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris)

Küchenschelle Foto: Regine Schulz
Küchenschelle Foto: Regine Schulz

Sie ist eine Schönheit mit ihren leuchtend purpurfarbenen bis violetten, großen Blüten. Dottergelbe, in dichtem Büschel stehende Staubblätter kontrastieren reizvoll zu den dunklen Kronblättern. Zudem ist die gesamte Pflanze mit einem feinen, dichten Flaum bedeckt, der ihr fast etwas Trollhaftes gibt. Die Rede ist von der Gewöhnlichen Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris), einem wirklichen Juwel unserer heimischen Flora. Das beste daran aber ist, dass wir sie (wohlgemerkt: als große Seltenheit) auch im Landkreis Goslar finden.

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Glückliche Grasfrösche

Grasfrosch: Alles meine Eier!
Grasfrosch: Alles meine Eier!

Großer Erfolg der Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V.

Goslar. Einer der Mitbewohner auf unserem Planeten hat ein Problem: der Grasfrosch. Eigentlich war er immer ein Allerweltstier, im Frühjahr zur Paarungszeit in fast jedem Tümpel anzutreffen. In den letzten Jahrzehnten allerdings ist ein starker Rückgang zu verzeichnen; am Nordharzrand ist der Grasfrosch in den letzten vier, fünf Jahren erschreckend selten geworden. Um so überraschender ist die Beobachtung, die die Naturschützer von der Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V. in den letzten Tagen machten. Im vom Verein renaturierten Quellwiesenlebensraum am Nordberg (Reinbachbiotop) fanden sie buchstäblich Tausende der glitschigen Nützlichkeiten.

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Europäische Spinne des Jahres 2015

Die Zartspinne Anyphaena accentuata (Vierfleck-Zartspinne) ist eine von zwei Arten der Familie, die in Mitteleuropa vorkommen. Sie ist die europäische Spinne des Jahres 2015. Die Fotos zeigen ein junges, noch unreifes Männchen. Reife Exemplare können erst ab Mai angetroffen werden.

Die Weibchen erreichen 4,5 bis 7,5 mm, Männchen 4 bis 6,5 mm. Die Grundfarbe variiert zwischen weißlich gelb bis dunkel braun, mitunter grünlich. Gelegentlich treten aber auch vollständig schwarze Tiere auf; diese Farbvariante ist aber eher selten.

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Sommerprogramm 2015 des NWV Goslar

Das Sommerprogramm 2015 des Naturwissenschaftlichen Vereins Goslar e. V. steht uns zur Verfügung.

 

Das Programm finden Sie im Downloadbereich Wissenswertes als PDF-Datei.

Warm wie nie

Wärmstes Jahr auf dem Brocken seit Beginn der Aufzeichnungen – der Nationalpark Harz im Klimawandel

Wernigerode – Brocken. Das vergangene Jahr 2014 brach alle bisherigen Wärmerekorde: durchschnittlich 5,1 °C betrug die Lufttemperatur des Brockens. Dieser warme Winter 2014/2015 liegt im Klimatrend. Zwar gibt es immer noch Stimmen, die sagen „Hatten wir früher auch schon“. Aber das stimmt so nicht mehr – ein Blick auf die Temperaturkurve des Brockens lässt schnell klar werden: hier verändert sich etwas. Es wird immer wärmer.

Archivfoto: Christian Schulz - Auf dem Brocken (Winter 2012)

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