Die Naturschützer brauchen Hilfe!

Die Natur- und Umwelthilfe Goslar e.V erbittet Ihre Unterstützung!

Der Hirschberg 2018
Der Hirschberg 2018

Der extreme Sommer 2018 mit seiner Trockenheit hat nicht nur die Landwirtschaft hart getroffen.

Sehr viele Menschen, ganz besonders ältere, haben darunter gelitten. Es gibt aber noch eine weitere Betroffene, und das ist die Natur. Dabei war es nicht nur die ungewöhnliche Hitze in Verbindung mit der Trockenheit, sondern auch die Sonneneinstrahlung, die manche Teile der Vegetation regelrecht verbrannt hat.

Ganz besonders gelitten haben die Kalk-Halbtrockenrasen im südlichen Salzgitterschen Höhenzug im Dreieck Heißum-Othfresen-Heimerode. Es sind dies die Flächen, die von der Natur- und Umwelthilfe Goslar betreut und gepflegt werden und auch in deren Eigentum stehen.

 

Bilder per Klick vergrößerbar - v. l. n. r. - Der Flöteberg, Galgenberg und Grevelberg nach dem Sommer 2018

Die Landwirtschaft kann den Schaden i. d. R. beziffern und Hilfe bekommen, ein Mensch kann die Klimaanlage einschalten oder im schlimmsten Fall zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen und sich ggf. helfen lassen. Die Natur kann nichts davon.

Normalerweise werden die Flächen zum größten Teil von Schafen oder Galloway-Rindern beweidet und damit gepflegt; sie halten den unerwünschten Bewuchs kurz und sorgen so für die Erhaltung der Kalk-Halbtrockenrasen. Genau auf diese Weise sind letztere ja auch erst entstanden.

 

 Foto: Traurig guckende Galloway-Rinder, auch sie hätten gerne mehr frisches Grün zum Fressen gehabt.

In diesem Jahr allerdings konnten weder Schafe noch Rinder alle Flächen gründlich abweiden. Besonders die Schafe konnten der trockenen Strohvegetation nichts abgewinnen.  Abgesehen davon, dass noch abgewartet werden muss, was denn im nächsten Jahr von der typischen Vegetation wieder gedeiht, muss jetzt noch nachgemäht werden.

Das kostet viel Geld, zumal das Mähgut ja auch noch zur Kompostierungsanlage transportiert werden muss – selbst die Abgabe dort kostet Geld.

 

Foto: Die Gipskuhle Othfresen nach dem Sommer 2018

Das alles wäre schon Grund genug für einen Hilferuf, aber ein Unglück kommt bekanntlich selten allein. Ein weiteres, sehr teures Problem, das letztlich dem Juli-Hochwasser 2017 zu verdanken ist, kommt hinzu. Auf dem vereinseigenen Grundstück an der Innerste (Nähe Upen) hat das Hochwasser ein Ufer so unterspült, dass eine riesige, fast einen Meter dicke Pappel dem Sturm Friederike 2018 nicht mehr standhalten konnte und in den Fluss stürzte.

Siehe Fotos: Die umgestürzte Pappel im Innersten-Biotop der Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V.

 

Bilder per Klick vergrößerbar!

Dieser Baum darf nur vom Unterhaltungsverband der Innerste entfernt werden, ehrenamtliche Helfer des Vereins dürfen das nicht. Damit kommen auf den Verein Kosten zu, die sich im hohen vierstelligen Bereich bewegen werden.

Die Arbeiten werden Anfang November durchgeführt, weil sich derzeit noch ein aktiver Hornissenstaat im Baum befindet.


Wenn Sie ein Herz für die Natur haben,

dann helfen Sie bitte dem Verein, damit er die laufenden Pflegekosten weiter finanzieren kann.


Spendenkonto 

 

Sparkasse Goslar-Hildesheim-Peine,

IBAN DE63 2595 0130 0000 0000 42, BIC NOLADE21GSL,

Stichwort: „Pflegehilfe“


Mit PayPal haben Sie auch die Möglichkeit, über die E-Mail-Adresse:  info@nu-goslar.de 

zu spenden, ebenfalls mit dem Stichwort „Pflegehilfe“. In beiden Fällen gilt: Sofern Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, bitte bei der Überweisung Ihre Adresse nicht vergessen!

Der Verein ist unter der Nummer VR 110 374 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Braunschweig eingetragen. Gemeinnützig anerkannter Naturschutzverein im Landkreis Goslar. Der Verein ist als besonders förderungswürdig anerkannt und ist berechtigt, sowohl für Spenden, als auch Mitgliedsbeiträge Zuwendungsbestätigungen (gem. § 52, Abs. 2, Nr. 8 AO) auszustellen.

 

Quelle: Gerwin Bärecke, 1. Vorsitzender der Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V.

Fotos:   Gerwin Bärecke und Regine Schulz

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