Projekt Trüllketal

Bericht: Gerwin Bärecke

 

Das Trüllketal soll wieder ein kleines Naturparadies werden.

Das Trüllketal war früher eine offene Wiesenlandschaft, die als Viehweide genutzt wurde. Insbesondere im Bachbereich standen keinerlei Gehölze. Hier wuchs die bachtypische Vegetation einschließlich guter Bestände vom Breitblättrigen Knabenkraut.
Im Bachtal gab es in den letzten 50 Jahren keinerlei Pflegearbeiten. Die ortstypische Flora wurde überwuchert. Nicht einmal eine Sumpfdotterblume kommt heute noch vor. Der Biotop ist nahezu völlig zugewachsen mit Büschen und Bäumen. Auf den restlichen Freiflächen wuchern Himbeeren, Disteln und Mädesüß. Das hat nun der Verein mit gezielten Renaturierungsarbeiten geändert.

Wer, wie, was, das erfahren Sie in einem Bericht von Gerwin Bärecke, Chefredakteur von TV 38, das Bürgerfernsehen zwischen Harz und Heide.

 

 

 

Das Projekt wurde gefördert vom WWF!


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Kommentare: 2
  • #1

    Lutz Schüler (Sonntag, 15 Februar 2015 17:23)

    Lutz Schüler 2014-01-02 14:58

    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es früer aussah. Leider siegte Ende der 60er-Jahre die Teichlobby.
    Bei den unteren Teichen war es Sumfig mit Wollgräsern. Untehalb des mittleren Teiches gab es an der Quelle Brunnenkresse und auf den Freiflächen war es Gelb und Rosa von Sumfdotterblume n und Knabenkräutern!
    Leider ist das Tal durch die Teich versaut worden.
    Grüße Lutz Schüler

  • #2

    Volker Schadach (Sonntag, 15 Februar 2015 17:24)

    Volker Schadach 2014-01-02 19:06

    Lieber Herr Schüler,

    ich kenne dieses Biotop auch noch aus Jugendjahren. Fast täglich hatten wir an diesem schönen Ort unsere Freizeit verbracht.

    Die Genehmigung für den Teichbau durch die Untere Wasserbehörde der Stadt Goslar war keine gute Idee. Wir versuchen nun, ähnlich wie bei unseren Arbeiten am Nordberg (Reinbach Quellwiesenbiot op), den westlichen Bereich des Trüllketales zu retten, wenn dann noch was zu retten ist bzw. zu renaturieren.

    Die Finanzierung des Projektes ist uns äußerst schwer gefallen. Wir mussten die Flurstücke aus Vereinsmitteln bezahlen. Uneigennützig haben Mitglieder aus drei Naturschutzvere inen bei den praktischen Arbeiten vor Ort geholfen. Doch wie in Zukunft die erforderlichen Pflegearbeiten finanziert werden, ist noch völlig offen. Angesichts leerer Haushaltskassen werden wir wohl von der öffentlichen Hand wenig Unterstützung erwarten können. Bleibt zu hoffen, dass Wege der Finanzierung gefunden werden, zum Beispiel durch Spenden, damit das Trüllketal nicht nur als Erinnerung abgeheftet wird.

    Nichtsdestotrot z wird der Verein Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V. in diesem Spätherbst das Projekt Trüllketal II durchführen. Wir werden die vorhandenen südlichen zwei Kleinteiche zum Amphibienbiotop umbauen. Und jeder der möchte darf mithelfen!!

    Ich wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014.

    Beste Grüße
    Volker Schadach