Nachruf

Unser Mitglied Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Hartmann ist am 14. Juli 2010 verstorben.


In solchen Fällen pflegt man von schmerzlichen Verlusten zu sprechen, von Lücken, die nur schwer geschlossen werden können, von Menschen, die kaum zu ersetzen sind.


Manchmal allerdings wird man stumm angesichts des Verlustes. Es fehlen oft die Worte, den Menschen angemessen zu würdigen, jene oft gebrauchten Worte wirken dann hohl und leer. Dies ist so ein Fall.

Gerhard Hartmann war zusammen mit seiner Frau Gesa einer der wichtigsten Förderer und Fachberater der Natur- und Umwelthilfe Goslar. Beide Naturwissenschaftler, wussten sie seit Jahrzehnten, was wir uns und unserer Umwelt antun. Gerhard Hartmann selbst war deshalb nie verlegen darum, für den Naturschutz auch und gerade öffentlich eine Lanze zu brechen. Die langjährige Unterstützung und Förderung der Arbeit unseres Vereins sowie die fundierte Beratung in allen Fragen des Naturschutzes war für ihn Gelegenheit, auch in fortgeschrittenem Alter noch immer etwas zu bewegen.


Wir verlieren mit ihm nicht nur einen der wichtigsten Naturschützer. Wir verlieren auch einen bescheidenen, freundlichen und kenntnisreichen Menschen. Es ist eine besondere Tragik, dass mit dem Tod von Menschen auch die Erfahrungen, die Kenntnisse und die Weisheit eines ganzen Lebens unwiederbringlich verloren gehen und nicht mehr weitergegeben werden können. Das ist in diesem Fall besonders schmerzlich.


Für viele von uns ist sein Tod auch ein persönlicher Verlust. Wir können an dieser Stelle nur noch unseren Dank für sein Engagement für Natur und Verein zum Ausdruck bringen. Unsere Gedanken sind jetzt auch bei seiner Frau Gesa.


Volker Schadach

1. Vorsitzender


Quelle: Eigenbericht



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Kommentare: 1
  • #1

    Uwe Bärecke (Sonntag, 15 Februar 2015 17:10)

    Uwe Bärecke 2011-10-28 11:32

    Ich selbst kannte Herrn Prof. Hartmann leider nicht persönlich. Doch aus Gesprächen mit Menschen die ihn kannten konnte ich sehr wohl heraushören was für eine einzigartige Persönlichkeit von dieser Welt ging.

    Doch ich bin sicher das sein Vermächtnis in Form von bunten Blumenwiesen und Reichtum an Leben erhalten bleibt.

    Uwe Bärecke