Arbeitseinsatz im Trüllketal

Goslar. Bei bestem Wetter trafen sich vierzehn Naturschützerinnen und Naturschützer von der Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V. zum Arbeitseinsatz im Trüllketal. Das relativ feuchte und warme Wetter der letzten Monate hatte für einen kräftigen Aufwuchs der Vegetation entlang des Baches gesorgt, so dass diese Pflegemaßnahme dringend notwendig war.

Die Natur- und Umwelthilfe Goslar hatte die Grundstücke im Trüllketal Anfang 2013 erworben und im Oktober 2013 im Rahmen eines großen Arbeitseinsatzes renaturiert. Insbesondere der Uferbereich der Trüllke fand bei der Renaturierung das besondere Augenmerk der Naturschützer. Vor vielen Jahren war hier ein pflanzlicher Artenreichtum zu beobachten, der seinesgleichen suchte. Mit dem Ende der extensiven Nutzung begann die Verbuschung und die Verfilzung der Flächen, so der Blumenreichtum nach und nach zurückging und bis dato fast verschwand.

 

Im Rahmen der Renaturierung hatten sich die Naturschützer bereits Gedanken über notwendige Pflegemaß-nahmen gemacht. Zu diesem Zweck war Schafbeweidung geplant, leider konnte der entsprechende Vertrag von dem Schäfer nicht eingehalten werden. Dieser Mangel und die schon erwähnte starke Vegetation in diesem Jahr machten einen Arbeitseinsatz der Naturschützer zwingend notwendig. Mit Freischneidern, Rechen und Heugabeln rückten sie dem hohen Aufwuchs zu Leibe.

Alle arbeiten fleißig.
Alle arbeiten fleißig.

Das Schnittgut wurde auf großen Planen abgelegt und anschließend aus dem Bachbereich entfernt – alles in allem eine körperlich äußerst anstrengende Angelegenheit. Da die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Generation 50+ stammten, muss man vor dieser Leistung wohl den Hut ziehen. Die Aussichten für das nächste Jahr sind allerdings etwas besser.

Mit großer Wahrscheinlichkeit können die Pflegemaßnahmen ab dem Frühjahr 2015 tatsächlich von vierbeinigen Helfern übernommen werden. Das ist auf jeden Fall eine gute Nachricht für Rücken und Schultern der NaturschützerInnen.

Weitere Arbeitsbilder:



Drei Feuersalamander konnten die Vereinsmitglieder beobachten und im Bild festhalten

 

Quelle: Eigenbericht

Fotos: Volker Schadach, Regine Schulz, Gerwin Bärecke


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Kommentare: 1
  • #1

    Uwe Möker (Sonntag, 15 Februar 2015 17:46)

    Uwe Möker 2014-10-21 08:02

    Genau darum lohnt es sich, so eine schweißtreibende Arbeit durchzuführen und bei schönem sommerlichen Wetter erst recht. Das war auch schon mal anders mit dem Wetter.