Es war einmal

...eine Ackerfläche, die nun zu ihrem Ursprung, nämlich zum Kalk-Halbtrockenrasen, zurückkehrt. Kein Märchen, sondern eisig kalte Realität, so würden es wahrscheinlich die zwanzig Helfer bezeichnen, die Ende Oktober diese Entwicklung zum vorläufigen Abschluss brachten. Eisig kalte Windböen waren nämlich ständige Begleiter bei der Wildblumeneinsaat am Galgenberg.




Das im Sommer gesammelte und getrocknete Saatgut wird an die Helfer ausgegeben. Foto: Volker Schadach

Bei dem 1,2 Hektar großen Stück auf dem Galgenberg zwischen Heißum und Othfresen  handelt es sich um die letzte, im Rahmen der Flurbereinigung Othfresen 2009/2010 hinzugekommene Fläche, die die Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V. unter ihre Fittiche genommen hat. Damit sind nun (fast) alle wichtigen Kalkvegetationsflächen in diesem Bereich nachhaltig geschützt, über 30 Hektar, sorgfältig miteinander vernetzt.
52 Wildblumenarten brachten die Helfer in Form von Samen auf die Fläche. Dabei wurden die Samen in den bereits renaturierten Flächen des Vereins den ganzen Sommer über mühsam gesammelt, getrocknet und für die Aussaat vorbereitet. In der Art und Weise der Säleute vergangener Zeiten wurden dann die Samen von den Helfern auf den Flächen verteilt, wobei sie je nach Art lediglich verstreut oder teilweise auch gleich eingearbeitet wurden. Landwirt Andreas Siems walzte die Fläche schließlich über, um auch den Bodenkontakt der gestreuten Sämereien zu verbessern. Nun ist wieder einmal Geduld gefragt, denn das Ergebnis des Arbeitseinsatzes wird (wie immer) erst im nächsten oder übernächsten Jahr oder vielleicht noch später zu sehen sein.

Die fleißigen Helfer des Vereins verteilen das Saatgut auf die große Fläche. Foto: Volker Schadach


Quelle: Eigenbericht


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Kommentare: 1
  • #1

    Uwe Möker (Sonntag, 15 Februar 2015)

    Uwe Möker 2012-12-18 08:42

    Hat uns wieder viel Spaß gemacht etwas für die Natur zu tun, war mit meinem Sohn und meiner Frau gerne dabei. :-)