Die wohl längste Heckenpflanzung im Landkreis Goslar

..... und nicht nur eine Abgrenzung zu den landwirtschaftlich genutzten Flächen und den der Kalk-Halbtrockenrasen.

Am 5. und 12. November 2011 trafen sich Mitglieder aus drei Naturschutzvereinen am Flöteberg bei Othfresen. Federführend war die Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V. unter Mithilfe der EIU (Ehrenamt im Umweltschutz) des Landkreises Goslar und des Naturwissenschaftlichen Vereins Goslar. Aus Heißum waren Helfer vom „Mausebrunnen Club“ zur Verstärkung angerückt.

Auf einer Länge von ca. 1,4 km (gefühlte 5 km) wurde eine 2 – 10-reihige Hecke eingebracht, vom Flöteberg über den Galgenberg und Grevelberg. Die Gehölze bestanden fast ausschließlich aus Gebüschen (Rosen, Weißdorn, Pfaffenhütchen, Bergholunder,.....) mit wenigen eingestreuten Bäumen (Wildapfel, Wildbirne, Eberesche, Elsbeere). Bei der Auswahl der Gehölze haben die Planer auch an die Vogelwelt gedacht, so soll die Heckenpflanzung auch als Nistgehölz und Nahrungsquelle mit vielen Beeren für die Wintersaison dienen.


Die erforderlichen schmalen Grundstücke konnte die Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V. im Rahmen der Flurbereinigung Othfresen erwerben. Die Flächen am Galgenberg und Grevelberg waren ohnehin Vereinsgrundstücke , sodass die Pflanzung problemlos durchgeführt werden konnte.


Nördlicher Ausschnitt aus unserer Übersichtskarte: Kalk-Halbtrockenrasen - zeigt die Größe der Heckenpflanzung (der dunkelgrüne Streifen)

So wurden Pflanzlöcher und Pflanzlatten vorbereitet, in den oft sehr steinigen Boden eingeschlagen, Büsche und deren Wurzeln unter fachlicher Anleitung (bis aus Berlin kommend) beschnitten, ein großes Pflanzgatter am Flöteberg gebaut und die Feuerwehr Othfresen, ein zuverlässiger Partner des Vereins, übernahm das Angießen der Pflanzen.

Mit einem unglaublichen Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer, denen der Verein auch "Dankeschön" sagt, entstand wohl die längste Heckenpflanzung im Landkreis Goslar und das innerhalb eines kurzen Zeitraumes. WAHNSINN!!!

 

 

 

 

 

Mehr Bilder in der Fotogalerie!

Quelle: Eigenbericht
Fotos: Volker Schadach, Regine Schulz


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